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Die Welle

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Die Welle kam nachts. Und natürlich hatte sie sich angekündigt. Viele Stunden vorher schon gaben Wetterdienste Warnungen heraus. Aber das Fernsehen sendete Unterhaltungssendungen, die Wetterwarnungen liefen unter „Verschiedenes“. Und die Politik? Die handelte nach dem Prinzip Hoffnung. „Hoffentlich wird nichts passieren.“
Denn jede Katastrophe folgt demselben Drehbuch.

  1. Es wird schon nichts passieren
  2. Mir wird schon nichts passieren
  3. Jetzt ist es zu spät, was dagegen zu tun

    Hochwasser, Corona oder Klimawandel: Nie scheint der richtige Zeitpunkt zu sein etwas zu ändern. Oder sich vorzubereiten. Dabei ist der Zeitpunkt ganz einfach zu ermitteln. Immer genau JETZT. Es ist nie zu früh. Und es ist erst zu spät, wenn nichts mehr zu retten ist.

    Katastrophen sind passiert. Katastrophen werden passieren. Aus regionalen Katastrophen können wir lernen, aber werden wir auch die Chance bekommen aus der Klimakatastrophe zu lernen?

    Dieses Lied ist in Gedanken bei denen, die bei uns gestorben sind. Bei denen, die täglich in den Ländern des Südens und Nordens schon heute an den Klimafolgen leiden und sterben. Und den Menschen, die an ihnen sterben werden.

    Jeden Tag entscheiden wir – jede und jeder einzelne von uns – wie viele es noch werden. Es ist nie zu spät oder zu früh etwas dagegen zu tun. Es ist immer GENAU der richtige Zeitpunkt. Denn es macht IMMER einen Unterschied. Und die Welle? Man kann sie längst am Horizont sehen.

    Und alles was wir täglich gegen den Klimawandel tun ist die beste mögliche Hilfe gegen weitere Katastrophen.
    ……
    Ich fühl mich hilflos! Was hilft gegen den Klimawandel?
  • Setz dich für eine neue Art des Wirtschaftens ohne Wachstumszwang ein. Z.B. Gemeinwohlökonomie.
  • Mehr Radfahren, mehr Zeit nehmen, mehr Entspannen ist fast immer gut für Klima & Dich
  • Weniger Fliegen, weniger Fleisch, weniger Auto, weniger überflüssiger Konsum ist fast immer gut für Klima und Dich!
    ……
    Und wie helfe ich den Flutopfern?
    Indem du erst einmal vor Ort nicht störst. Indem du deinen Beitrag gegen den Klimawandel leistest. Und wenn du etwas spenden willst, keine Sachspenden (gibt schon genug, siehe Überflussgesellschaft) sondern besser Geld: https://www.sueddeutsche.de/panorama/hochwasser-spenden-konten-1.5355190 (unten stehen empfohlene Adressen)